„Die Menschen sind sich bewusster, woher Lebensmittel kommen und wie sie hergestellt werden“, sagt Kristian Kaufmann, Technischer Berater bei der Paul Forrer AG, dem Vertriebspartner von Black Bruin in der Schweiz, derzeit damit beschäftigt, Radantriebssysteme zu liefern, die in Ballenpressen und Ladewagen eingebaut werden sollen, damit die Landwirte auf die wachsende Nachfrage reagieren können.

Alles in Familienbesitz

Die Geschichte der Firma begann in den frühen 1950er Jahren, als der Firmengründer Paul Forrer Baumspritzen verkaufte. Die Paul Forrer AG ist heute ein führender Anbieter von Antriebstechnik und Hydraulik für mobile Anwendungen in der Schweiz. Sie beliefern Landmaschinenhändler, Maschinenbauer und Erstausrüster von Land-, Forst- und Kommunaltechnik. Anhängerantriebssysteme von Paul Forrer werden in Ballenpressen und in einigen speziellen Anwendungen in der Schweiz und in Österreich eingesetzt.

In den letzten 50 Jahren hat sich das Familienunternehmen vom reinen Produktanbieter zum umfassenden Lösungsanbieter entwickelt. Auch kleinere Artikel für Hydraulik, Antriebstechnik sowie kleine Motoren und Geräte gehören nach wie vor zur Produktpalette der Paul Forrer AG. Ihre Expertise macht sie zu einem zuverlässigen Partner bei der Entwicklung lösungsorientierter Systeme für eine Vielzahl von Anwendungen in der Land-, Bau-, Forst- und Kommunaltechnik.

Mehr Wert durch Nachrüstungen

Paul Forrer ist hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig, zum Beispiel mit Ballenpressen und Ladewagen, aber auch in der Forstwirtschaft. Das Geschäft in der Schweiz besteht hauptsächlich aus Nachrüstprojekten, da es in der Schweiz nur wenige Erstausrüster gibt. Nachrüstungen sind eine zuverlässige Möglichkeit, den Lebenszyklus einer Maschine zu verlängern und gleichzeitig die Gesamteffizienz zu steigern. Bessere Sicherheit und verbesserte Rentabilität sind weitere wichtige betriebliche Faktoren.

Ein Kunde, der eine verbesserte Traktion benötigt, ruft das Unternehmen an und sagt, dass er ein Antriebssystem für Anhänger wünscht. Kristian Kaufmann, der seit 2020 für Black Bruin-Produkte bei der Paul Forrer AG verantwortlich ist, führt dann die Berechnungen durch, macht einen Voranschlag, und übernimmt die Verantwortung für das gesamte Projekt. Seine Arbeit besteht hauptsächlich in der Berechnung von Radantrieben in Nachrüstprojekten sowie in der Bestellung und Produktion der Achsen und der Inbetriebnahme des Systems beim Kunden.

Das Trailer Drive System bietet verbesserte Traktion und höhere Effizienz bei Arbeiten in hügeligem Gelände.

Triebachslösung für mehr Offroad-Traktion

Schwere Lasten können auf unpassierbaren Feldern, auf nassen Böden und an Hängen Probleme mit der Traktion haben. Für mehr Offroad-Traktion ist die Triebachse die ideale Lösung.

Die meisten Kunden kaufen die gesamte Lösung bei Paul Forrer. Es heißt TrailerDriveSystem, TDS. Je nach Anwendung gibt es drei Arten von Steuerungsoptionen. Das bekannteste System ist das patentierte TDS-Synchro. Die hydraulische Triebachse und ihre Nabenmotoren sind die Kernelemente des Antriebs und sind für das Drehmoment und das Bremsmoment des Anhängers verantwortlich. Wenn der hydraulische Radantrieb des Anhängers eingeschaltet ist, macht eine verbesserte Traktion bisher fast unmögliche Situationen einfach – und sicher.

TDS-Synchro, eine voll synchronisierte elektronische Steuerungsoption für die hydraulische Triebachse.

Das System übt auch automatisch die richtige Bremskraft auf den Anhänger aus, und der Fahrer kann sich auf das Fahren konzentrieren. Dies ist das System – angetrieben von einem Black Bruin-Motor – das an Göweil, den Spezialisten für Press- und Wickeltechnik geliefert wird.

Black Bruin macht den Unterschied – Ein Vorteil für die Kunden von Paul Forrer

Die Schweiz hat einige ebene Gebiete, die flach sind wie die Niederlande, und es gibt Berggebiete wie zum Beispiel das Berner Oberland, wo Black Bruin den entscheidenden Vorteil bietet.

Paul Forrer begann 2001 mit der Installation von Black Bruin-Motoren in kleinen Projekten. René Hurter, Technischer Leiter, der seit fast 8 Jahren im Unternehmen tätig ist und früher für die Black Bruin-Produkte verantwortlich war, erklärt, dass Traktoren früher eine Art zweiten Nebenabtrieb hatten, um Anhänger anzutreiben, und dies alles war mechanisch. Als diese Lösung nicht mehr auf dem Markt verfügbar war, erhielt Paul Forrer Kundenanfragen zum Antreiben von Anhängern ohne mechanisches Antriebssystem. Daher führte das Unternehmen Black Bruin-Komponenten und den hydraulischen Radantrieb ein. Das erste Projekt war ein Ladewagen.

Hydraulische Antriebsachse mit Black Bruin Nabenmotoren und Trommelbremsen.

Laut Kristian Kaufmann sind für Paul Forrer und seine Kunden die größten Vorteile von Black Bruin-Motoren gegenüber allen Wettbewerberprodukten der einzigartige Freilauf für Straßenfahrten und zertifizierte Trommelbremsen. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist ihre innovative Montage an den Rädern. Man kann sie an fast allen Anhängern anbringen, indem man sie einfach montiert und das System aufbaut. „Je nach Anwendung verkaufen wir auch Motoren und sehr einfache Ventile an Kunden in der Schweiz, hauptsächlich zur Nachrüstung, und wir verkaufen auch die Black Bruin-Steuerung für nicht ganz so komplexe Anwendungen, insbesondere für die Forstwirtschaft.“

„Black Bruin ist ein Zulieferer, der wirklich gute Motoren produziert, und wir haben das Know-how, um das Produkt in die Maschine und auf den Markt zu bringen, erklärt René Hurter. Paul Forrer bietet verschiedene Systeme zum Antreiben der Anhänger an und es ist ihre Strategie, für jeden Anhänger nur die beste Lösung zu verkaufen. „Aufgrund unserer umfassenden Erfahrung bestehen wir darauf, die optimale Lösung für die Anwendung des Kunden bereitzustellen, auch wenn diese weniger kostet, als der Kunde ursprünglich wollte. Wir wollen die richtige Lösung verkaufen, nicht die, die uns den meisten Umsatz bringt. Dies ist wichtig für eine nachhaltige Kundenbindung “, fasst René Hurter zusammen.

Von links nach rechts: Kristian Kaufmann und René Hurter.

Exzellenz der Belegschaft

In der Schweiz gibt es keine spezielle Ausbildung zum Hydraulikexperten. Sie werden am Arbeitsplatz geschult. Es beginnt beispielsweise damit zuerst ein Mechaniker für landwirtschaftliche Maschinen zu werden, dann eine Weiterbildung, zum Beispiel im Maschinenbau zu absolvieren, und bei jedem Schritt lernt man etwas über Hydraulik. Auszubildende sammeln in der Regel auch Erfahrungen durch die Arbeit an den Maschinen. Dies ist ein wesentlicher Vorteil des Schweizer Bildungssystems. Es bringt erfahrene Arbeitskräfte hervor, die wissen, wie die Maschinen vor Ort funktionieren.

„Es ist nicht einfach, die richtigen Leute zu finden. Wir bringen ihnen verschiedene Aspekte der Hydraulik bei, wenn sie in das Unternehmen eintreten, ein tiefgreifendes Verständnis bringt aber letztlich nur die eigene Erfahrung “, erklärt René.

Hornussen – na klar!

Wenn Kristian “der Zahlenexperte” keine Berechnungen für Antriebssysteme durchführt, zählt er wahrscheinlich Punkte für seinen Lieblingssport “Hornussen”. Dieses Spiel, das im 17. Jahrhundert seinen Ursprung hat, ist eine Kombination aus Baseball und Golf und wird mit zwei Teams mit jeweils 16 bis 20 Spielern gespielt. Es gibt eine Kunststoffscheibe, „Hornuss“ oder kurz „Nouss“ genannt, die mit einer Art Stock, dem „Stecken“ geschlagen wird. Man versucht sie so weit wie möglich zu schlagen und es gibt viele Leute auf dem Feld, die versuchen, den Hornuss mit einer „Schindel“ zu fangen. Das klingt eher vertraut, aber da es sich um eine Schweizer Erfindung handelt, steckt natürlich noch mehr dahinter: „Obwohl Hornussen nur in der Schweiz gespielt wird, verstehen selbst die meisten Schweizer das ziemlich komplizierte Punktesystem nicht“, sagt Kristian.

Die Paul Forrer AG ist ein führender schweizerischer Anbieter von Antriebstechnik und Hydraulik für mobile Anwendungen. Sie beliefern Händler von Landmaschinen sowie Maschinenbauer und Erstausrüster von Land-, Forst- und Kommunaltechnik.

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